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Erdgas im Neubau weiter erste Wahl

Infografik: Heizenergien in neu gebauten Wohnungen.

Berlin, 30.06.2017 - Erdgas bleibt sowohl im Gebäudebestand als auch im Neubau mit weitem Abstand Marktführer. Nach aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes nutzt der Großteil der 2016 fertiggestellten Wohngebäude und Wohnungen eine Gasheizung als wichtigste Wärmequelle. Rund 51 Prozent der Neubau-Wohnungen werden mit Erdgas warm. Auf den weiteren Plätzen folgen Fernwärme (20 Prozent) und Umweltthermie (16 Prozent). 
 
Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2016 110.000 Wohngebäude mit 236.000 Wohnungen errichtet. 119.000 davon werden mit Erdgas, Biomethan oder Biogas warm. „Moderne Gasheizungen sind für Bauherren erste Wahl, denn sie verbinden eine kostengünstige, bequeme und zuverlässige Wärmeversorgung mit hohen Ansprüchen an Effizienz und Umweltverträglichkeit“, erläutert Michael Oppermann, Pressesprecher der Brancheninitiative Zukunft Erdgas die Hintergründe.
 
Der Gesetzgeber stellt hohe energetische Ansprüche an einen Neubau, denen moderne Heizsysteme mit Erdgas gerecht werden. Demnach müssen die Gasheizungen unter anderem erneuerbare Energien einbinden oder als Kraft-Wärme-Kopplung dezentral hoch effizient nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugen. 40 Prozent aller Neubauwohnungen mit Gasheizung haben 2016 auch erneuerbare Energien eingebunden, mehr als bei jedem anderen Energieträger. „Die Zahlen belegen: Die Kombination von Erdgas und Erneuerbaren kommt in der Praxis an“, bilanziert Oppermann. 

Besonders auffällig ist dieses Ergebnis mit Blick auf Sonnenwärme. Rund 80 Prozent aller Solarthermieanlagen auf Neubau-Dächern werden mit einer Gasheizung kombiniert. Oppermann: „Erdgas ist der beste Freund der Sonne: zuverlässiges Erdgas im Keller und die Sonne heizt von oben mit.“