rhenag Klimapreis 2018

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Region

Das Klima zu schützen und die Energiewende operativ umzusetzen zählt zu unseren vorrangigen Unternehmenszielen. Seit fünf Jahren kompensieren wir bereits alle durch unsere Tätigkeiten entstehenden CO2-Emissionen mittels internationaler Klimaschutzprojekte. Darüber hinaus engagieren wir uns auch hier in unserer Region, indem wir Ihre Klimaschutzprojekte finanziell unterstützen.
 

Wer kann sich bewerben?

Alle Kommunen und kommunalen Einrichtungen sowie freie Träger von Kindergärten und Schulen in unserer Region.

Welche Projekte werden gefördert?

Grundsätzlich können alle Maßnahmen unterstützt werden, die dem Klimaschutz dienen. Dies kann sowohl mittels CO2-Vermeidung als auch durch Maßnahmen zur CO2-Kompensation geschehen. Wenn darüber hinaus noch ein weitergehender Nutzen für die Menschen in Ihrer Region entsteht – umso besser.

Nach welchen Kriterien wird entschieden?

  • Klimaschutzeffekt
  • Nachhaltigkeit
  • Vorbildfunktion

Namhafte Jury vergibt Klimapreis 2018

Thomas Mehrer, Leiter Energiegeschäft, verlieh die Klimapreise, die stellvertretend vom 1. Beigeordneten der VG Betzdorf-Gebhardshain, Joachim Brenner, und Schülerklimabotschafter Colin Haubrich entgegengenommen wurden.

Der Klimapreis-Jury gehören neben rhenag-Experten auch Dr. Joachim Frielingsdorf und Michael Rohde von der EnergieAgen-tur.NRW sowie Benjamin Herrmann von der Energieagentur Rheinland-Pfalz an. Wichtigste Kriterien bei der Bewertung sind der Klimaeffekt, die Nachhaltigkeit, die Vorbildfunktion sowie der sogenannte Realisierungsschub, den die finanzielle Förderung durch rhenag dem Projekt verleiht. Der rhenag-Klimapreis wird seit 2014 vergeben und soll das Klimaschutz-Engagement der Kommunen in der Region honorieren.

Der Wettbewerb ist ein Baustein des breitgefächerten Klima-Engagements der rhenag. Mit zahlreichen eigenen Projekten zur regenerativen Stromerzeugung und klimaverträglichen Mobilität gehört der Regionalversorger zu den Motoren der lokalen Energiewende. Außerdem kompensiert rhenag die durch eigene Tätigkeiten entstehenden, unvermeidbaren CO2-Emissionen über internationale Klimaschutzprojekte und wird regelmäßig vom TÜV Nord als „Klimaneutrales Unternehmen“ zertifiziert.

 

Klimapreis-Gewinner 2018

Platz 1: Photovoltaik/Batterie-Kombination - Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain

In puncto Klimaeffekt und Nachhaltigkeit hat die zur Grundschule Elkenroth gehörige Sporthalle Modellcharakter. Daher wurde das dort realisierte Energiekonzept mit dem Hauptpreis in Höhe von 4000 Euro gefördert. Die PV-Anlage dient der Stromerzeugung zur Abdeckung des Eigenbedarfs der Sporthalle. In Kombination mit dem Batteriespeicher, der gänzlich den Stromverbrauch in den Nachtstunden abdeckt, können zwischen 50% und 65% des Strombedarfs durch den selbst erzeugten und gespeicherten Regenerativstrom gedeckt werden. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von rund 5 Millionen Tonnen im Jahr. Die Grundschule Elkenroth dient als Anschauungsobjekt und wird hierdurch, zusammen mit bereits umgesetzten Energiesparmaßnahmen auf dem Gelände, zum absoluten Vorbild in der Region.

 

Platz 2: Plastikverpackungen vermeiden - Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen

Im Rahmen des Programms „Weltretter 1.0“ werden Schüler aus der Region zu Klimabotschaftern ausgebildet. Ausgezeichnet wird in diesem Zusammenhang ein Projekt zur Vermeidung von Plastikverpackungen. rhenag unterstützt die geplante Informationskampagne mit 2.500 Euro und übernimmt damit die Kosten zu 100%. Teil der Kampagne ist die Ausbildung der Schüler zu jungen Klimaschutzbotschaftern. Diese informieren die Verbraucher dann in Lebensmittelmärkten über das Thema Nachhaltigkeit. Durch das Verteilen von wiederverwendbaren Obst- und Gemüsenetzen wird ein größeres Bewusstsein geschaffen und mit jeder substituierten Plastiktüte CO2 eingespart.

 

Platz 3: Insekten schützen - Gemeinde Much

Durch den Klimawandel kommt es auch zu dramatischen Veränderungen in der Insektenwelt. Hier setzt das Projekt des Umweltschutzbeauftragten Josef Freiburg von der Gemeinde Much an, das rhenag mit 3.000 Euro fördert. Die Anlage von Bienenbäumen, Insektennisthilfen und Blühstreifen trägt langfristig zum Arten- und Naturschutz bei. Zudem verschaffen diese Maßnahmen dem Thema „Insektenschutz“ eine höhere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Durch die Zusammenarbeit mit Schulen und Museen wird die Artenvielfalt für Groß und Klein zudem erlebbar.

 

Für weitere Informationen stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner zur Verfügung

Philipp Niemeier
Tel. 02241. 95921-130

Ingo Janson
Tel. 02241. 95921-350

rhenag Rheinische Energie AG
- Stichwort Klimapreis -
Bachstraße 3
53721 Siegburg