Energiespartipps

 

 

Welche Energiesparpotenziale verbergen sich in Ihrem Haus? Machen Sie den Schnelldurchlauf durch unsere Energiespar-Tipps.

Beim Heizen:

  • 20°C Raumtemperatur im Wohnbereich und 18°C in Schlafzimmern sind vollkommen ausreichend.
  • Jedes Grad höher führt zu einer Steigerung des Energieverbrauchs um 6%. Das entspricht im Durchschnitt ca. 1500 kWh Erdgas oder 150l Heizöl im Jahr.
  • Entsprechende Dämmung der Heizkörpernischen senkt den Verbrauch um bis zu 4%.
  • Moderne Thermostatventile haben ein Einsparpotential von bis zu 20%
  • Nachts können die Temperaturen auf 17°C abgesenkt werden, dies spart Energie und schafft gesundes Raumklima.
  • Richtiges Lüften: Fenster nicht ständig gekippt (verschwendet nur Heizenergie), regelmäßiges Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern, währenddessen Heizventile schließen.
  • Die Heizung sollte regelmäßig gewartet werden (Energieeinsparung von bis zu 4%).
  • Am Ende der Heizperiode kann die Heizungsanlage abgeschaltet und die Warmwasserbereitung alleine betrieben werden; verhindert Bereitschaftsverluste.
  • Während längerer Abwesenheiten (z.B. Urlaub) Heizung zurückstellen. Ganz abstellen lohnt nicht, da das Aufheizen komplett ausgekühlter Räume mehr Energie benötigt, als gespart wurde.
  • Abdichten und Dämmen von Fugen, Fenstern, Türen und Wänden spart je nach vorherigem Zustand 5 bis 15% des jährlichen Heizenergieverbrauchs.
  • Gerade bei älteren Häusern kann deutlich gespart werden.
  • Ein schlecht isolierter Kessel (Anzeichen: Kesselraum ist sehr warm) hat einen hohen Wärmeverlust und verbraucht dementsprechend mehr Energie -> Isolieren !

Beim (Warm)wasser:

  • Temperatur von 60°C bei der Warmwasserbereitung reicht aus und tötet Bakterien wirkungsvoll ab. Höhere Temperaturen bringen auch nicht mehr Komfort, führen aber zu schnellerer Verkalkung der Leitungen und Geräte.
  • Die Warmwasserzirkulation braucht nicht den ganzen Tag zu laufen. Auf "Stoßzeiten" beschränkt, wird Energie gespart (Erdgas/Strom).
  • Duschen statt Baden (Wasser- und Energieverbrauch wird auf ein Drittel gesenkt).
  • Im Sommer ohne Heizung auf reine Warmwasserbereitung umschalten.
  • Moderne Sparbrauseköpfe senken beim Duschen Wasserverbrauch um bis zu 30%.
  • Undichte Armaturen verbrauchen unnötig Wasser. Ein tropfender Wasserhahn bis zu 5.000l im Jahr, ein undichter Spülkasten mehr als 50l am Tag.
  • Moderne Thermostatbatterien sparen, weil das Wasser direkt mit der gewünschten Temperatur aus dem Hahn kommt, lange Mischphasen entfallen.

Beim Strom:

  • Energiesparlampen helfen sparen. Die 8-mal längere Lebensdauer und der 5-mal geringere Energieverbrauch bewirken den Spareffekt.
  • Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern spart Energie ohne Komforteinbußen.
  • Allgemeinbeleuchtung niedrig halten; nur am Arbeitsplatz hohe Beleuchtungsstärke.
  • Achtung bei Stand-by: Diese Bequemlichkeit bringt deutlichen Energieverbrauch mit sich, besonders bei älteren Geräten.
  • Kühlschränke können zu einem Energiefresser werden.
    - Idealtemperatur: 7°C; 2 Grad weniger erhöhen den Energieverbrauch um 15%.
    - Falscher Standort durch hohe Umgebungstemperaturen (z.B. Heizung) erhöht Energieverbrauch (1°C = 4%)
  • Elektroherd ist ein großer Stromfresser. Wenn möglich mit Erdgas kochen, spart bis zu 70% der Energiekosten für das Kochen.
  • Sparmöglichkeiten beim Elektroherd:
    - passende Kochtöpfe für Heizfeldgröße,
    - Deckel benutzen,
    - wenig Flüssigkeit,
    - Herd frühzeitig abstellen und Nachwärme nutzen,
    - kleine Mengen in der Mikrowelle.
  • Beim Waschen nicht immer das Kochprogramm nehmen. Bei 60°C wird die Wäsche genauso sauber und es wird 40% Strom eingespart.

Die meiste Energie wird beim Waschen für die Wassererhitzung benötigt. Ein Warmwasseranschluss und die Warmwasserbereitung mit Erdgas spart 50% des Stromverbrauchs beim Waschen.

 
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