rhenag senkt bereits zum 1. Januar 2009 Gaspreis deutlich
Gaskunden noch vor heizintensivsten Monaten entlastet
Steigerung der Strombörsenpreise nur in Teilen
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Köln/Siegburg, 14. November 2008 – Die rhenag Rheinische Energie AG senkt zum 1. Januar 2009 die Erdgaspreise um brutto 0,6 Cent/kWh. Der Arbeitspreis für die gelieferte Kilowattstunde Gas sinkt damit beim Gros der Kunden (abhängig vom konkreten Tarif) um rund 8 %.
Für den typischen Heizgaskunden mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh führt dies in der Bruttobetrachtung zu einer jährlichen Kostenentlastung von
120 Euro.
Die rhenag gibt ihre gesunkenen Beschaffungskosten aufgrund fallender Heizölnotierungen noch in dieser Heizperiode und damit sehr früh an ihre Kunden weiter. Die verbrauchsintensivsten Winterwochen stehen nach der Preissenkung erst noch an.
„Unsere Beschaffungskosten für das 1. Quartal 2009 bilden die Heizölnotierungen von Juni bis November 2008 ab“, erklärt Dr. Bernd Ganser, Leiter des Energiegeschäfts der rhenag. „In diesem Zeitraum sehen wir zwei gegenläufige Entwicklungen: die historischen Höchstnotierungen des Juni und Juli 2008 sowie den zum Teil starken Einbruch der Notierungen danach. Unser aktueller Preisschritt bildet beide Entwicklungen ab. Bleibt der Ölpreis auf niedrigem Niveau, können wir zum Frühjahr weiter senken.“
Beim Strom sind die Rahmenbedingungen weniger günstig: Als reiner Stromverteiler ohne eigene Erzeugung muss rhenag Strom über die nationale Strombörse EEX in Leipzig einkaufen. Dort sind die Preise für die Lieferung 2009 deutlich gestiegen.
Daher erhöht sich der Preis für rhenag-Stromkunden ab dem 1. Januar 2009 um netto 0,8 ct/kWh bzw. 0,95 ct/kWh brutto.
Dies entspricht einer Verteuerung des kWh-Verbrauchspreises von rund 5 %. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh steigt die Stromrechnung damit um knapp 3 Euro im Monat.
Mit dieser Anhebung gibt rhenag die gestiegenen Strom-Börsenpreise – zu Lasten des eigenen Ergebnisses – bei weitem nicht vollständig an ihre Stromkunden weiter.
